24. August 2009 um 07:22 Uhr von Daniel · Trackback-URL
Gestern abend lief auf Spiegel TV ein Beitrag über Glühbirnen und Energiesparlampen. Und ich bin ehrlich gesagt etwas geschockt, wie wir von der EU zu einer Verordnung gezwungen werden die nicht nur eine reine Verarschung ist, sondern auch noch gefährlich. Weder stimmen die Angaben der Helligkeit, noch die der Lebensdauer. Und das Quecksilber ist ein hoch giftiges Gas, das auf einmal wieder Einzug in unsere Haushalte bekommt.
Hier könnt ihr einige Artikel dazu lesen:
Glühbirnen-Aus wird zur Farce
Licht aus, Spott an
Scheinhelligkeit im Wohnzimmer
Ein kurzes Video gibt es online, leider nicht den ganzen Beitrag.
Auch einige Blogs haben das Thema schon aufgegriffen. Da fühlt man sich als EU-Bürger mal wieder gründlich verarscht. Und wer weiß, ob da nicht wieder Lobbyisten ihre Finger mit im Spiel hatten.
Da kann man mal sehen, wie das Fernsehen die Menschen verarscht:
- seit beginn des vorigen Jahrhunderts gibt es Gasentladungslampen (Leuchtstoffröhren[Neonröhren], Quecksilberdampflampen usw.) Sie alle enthalten, dmalas wesentlich mehr als Heute, Quecksilber. Ich könnte mir vorstellen, dass in 70 -80 % aller Haushalte und in über 90 % aller Gewerbebertriebe ein mind. ein Leuchtmittel dieser Kathegorie eingesetzt ist. Weitere Felder sind Straßenbeleuchtung, Werbung, Stadionbeleuchtung und und und….
Jetzt kommen Energiesparleuchten in die Kritik, die wesentlich weniger an Quecksilber enthalten als Modelle des vorigen Jahrhunderts und was passiert: Ein Aufschrei der Empörung und Angstmache allenorts.
Das Quecksilber ist auf dem Glaskolben aufgedampft. Wenn der zerbricht, heist es noch lange nicht, dass das Quecksilber in Deinen Körper gelangt; dazu müßtest Du Dich schon mir den Scherben schneiden. und selbst die Menge reicht bei weitem nicht aus, um jemandem ernsthaften Schaden zufügen zu können.
Frage:
Wann ist Dir denn das letzte mal ein Leuchtmittel heruntergefallen?
Hast Du Dich schon einmal einer Neutralen und wertfreien Beratung unterzogen?
ich bin seit 30 Jahren Elektriker (Meister seit 1992) und habe etliche Leuchtmittel zu Bruch gehen sehen und mich auch mehrere Male geschnitten: Hurra; ich lebe noch….!
Also: Ich dachte bisher, dass Spiegel-TV relativ seriös und neutral berichtet; nach diesem Bericht glaube ich nur noch die Angekündigten Sendezeiten; und die auch nur nach weiterer Prüfung.
Gruß von Georg
@Georg
Es geht auch gar nicht darum, dass früher in Lampen mehr Quecksilber war oder es Lampen mit mehr Quecksilber gibt. Sondern es geht darum, dass:
- die Energiesparlampen mehr Quecksilber enthalten als die nun in der Abschaffung befindlichen Glühlampen
- das Lichtspektrum unterschiedlich ist, was ein kaltes unnatürliches Licht erzeugt und (vermutlich) zu Krankheiten bspw. durch Hormonschwankungen führen könnte
- und die Lampen lange nicht so lang halten bzw. so viel einsparen wie dem Kunden durch die Industrie und Werbung erzählt wird.
- das Quecksilber spielt eher eine Rolle bei der Entsorgung. Die Leute müssen die Lampen erst mal zu den Entsorgungsstellen bringen und dann muss das Schwermetall entsorgt werden und zusätzlich der (zur Glühlampe) relativ hohe Anteil an Elektronik (Vorschaltgerät).
Sprich: Die Energiesparlampe ist verbesserungswürdig!
Außerdem kann das nicht der Sonne ähnelnde Licht krank machen, wie man vermutet (Hormonschwankungen) und was viele nicht wissen:
Die Energiesparlampen senden Elektrosmog aus und können somit andere Geräte stören!
Der Artikel ist mit den folgenden Schlagworten versehen:
Energiesparlampe, EU, Glühbirne, Glühlampe, Quecksilber
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