15. Februar 2008 um 20:07 Uhr von Daniel · Trackback-URL

Smaboo ist ein junges Startup aus Berlin und Zürich und bietet als Geschäftsidee das vermarkten von bestimmten Werbeflächen im persönlichen Umfeld.
So kann kam beispielsweise aktuell auf Notebooks werben, es laufen derzeit zwei Kampagnen für “debitel” und “hitflip”.
Kunden stellen Werbekampagnen auf den virtuellen Marktplatz, die angemeldeten Promoter können sich für diese dann bewerben und Werbung für die Kampagnen machen. Das gute an der Sache ist, dass man nicht wirklich aktiv werden machen muss. Man bekommt einen Folie für das Notebook zugeschickt, bringt diese an seinem Notebook an und das war es schon. Benutzt man das Notebook dann in der Öffentlichkeit, wirbt man passiv für das Produkt.
Die Auszahlung erfolgt nach verschiedenen Kriterien, da der Kunde angeben kann wie überprüft wird, ob man mit dem Notebook Werbung gemacht hat. Die Vergabe von Werbeaufträgen erfolgt nach dem Bewerbungsprinzip. So kann der Kunde einen potentiellen Promoter ablehnen oder annehmen, der Werbewert eines Promoters steigt durch seinen Vernetzungsgrad im Social Network.
Die Idee hinter dem ganzen klingt recht simpel, man muss sich nur eine Folie bestellen und am Notebook anbringen. Dass es noch nicht so viele Werbemöglichkeiten und Kampagnen gibt liegt auch daran, dass das Projekt so neu ist. Start war im November 2007, also erst von ein paar Monaten. Der Verdienst ist recht gut, bei der (mittlerweile aber ausgebuchten) “debitel”-Kampagne waren es 75 Euro. Das Maximum liegt bei 150 Euro, eine stolze Vergütung für recht wenig Aufwand.
Etwas problematisch ist, dass Smaboo noch nicht so verbreitet ist. Es ist vor allem für Hochschulen gedacht und davon gibt es noch relativ wenige, die bei Smaboo mitmachen. Man kann aber auf der Website für weitere Standorte werben.
Sehr gelungen finde ich die Idee zwar, die Umsetzung der Seite jedoch gibt mir auch etwas Futter zur Kritik. Nicht so gut an Smaboo finde ich nämlich, dass es wieder einmal ein sehr in sich geschlossenes Netzwerk ist und sich nicht nach außen öffnet. Das verhindert auch eine deutlich höhere Beteiligung und für viele, die es sich einmal anschauen und evtl. tätig werden würden, auch das Interesse an der Plattform. Wenn man sich etwas nur nach persönlicher Anmeldung mittels Einladung anschauen und nutzen kann, ist ein normaler Benutzer leicht frustriert und wird Smaboo möglicherweise nicht so gut in Erinnerung behalten.
Dass Smaboo auf Ehrlichkeit zielt ist löblich, könnte aber leicht missbraucht werden. Man muss Verifizierungsfotos machen, bei denen man mit seinem Notebook in der Öffentlichkeit präsent ist und fotografiert wurde. Hier wäre Betrug sehr leicht.
Wenn sich Smaboo durchsetzt und verbreitet, könnte es sich noch ändern und öffnen und dann auch noch erfolgreicher werden.
Bist du denn angemeldet und kannst Leute einladen?
Blogrezensionen zu smaboo…
Letzte Woche ist unsere smaboo-Kampagne mit trigami sehr erfolgreich beendet worden. 20 Blogger haben im Auftrag von smaboo eine über trigami vermittelte Rezension geschrieben – selbstverständlich unter vollständiger redaktioneller Frei…
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